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SoZ_Dialogplakat

INGO setzt für SonntagsZeitung starke Meinungen in einen Dialog.

In Zeiten von polarisierten Positionen braucht es guten Journalismus – und das inszeniert die neue Kampagne der SonntagsZeitung medien- und selbstbewusst.

Klaut künstliche Intelligenz unsere Jobs? Wo holen wir unsere Energie her? Und was will eigentlich Europa von der Schweiz? Diese Fragen beschäftigen nicht nur die Schweiz, sondern teilen auch die Meinungen in polarisierte Lager. Für die einen führt kein Weg an Europa vorbei, während sich andere vor fremden Richter:innen fürchten. Und während sich manche schon auf dem Arbeitsmarkt nach Handwerkjobs umsehen, nutzen andere künstliche Intelligenz, um ihren Büroalltag neu zu denken.

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Im Prozess rund um starke Meinungen und steile Thesen spielt guter Journalismus eine herausragende Rolle; hier holt man sich die Informationen für die eigene, bestenfalls fundierte, Meinung und kommt in Kontakt mit neuen Perspektiven. Diese Rolle inszeniert die neue Headline-Kampagne der SonntagsZeitung, indem sie für zugespitzte Positionen und ihre Gegenansichten eine Bühne im öffentlichen Raum schafft und so gegensätzliche Perspektiven zueinander in Beziehung setzt. Wie? Indem sie das klassische Werbemedium Plakat und digitale Plattformen schlau einsetzt und so die Strassen und Onlineplattformen der Schweiz zu Diskussionspodien macht.

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Denn meist stehen Plakate nicht isoliert für sich, sondern teilen die Aufmerksamkeit im öffentlichen Raum mit anderen Plakaten. Ganz ähnlich, wie das auch Meinungsäusserungen in öffentlichen Debatten tun. Vielleicht etwas gesitteter. Dieses Nebeneinander macht die Headline-Kampagne zu ihrem Sprungbrett – und setzt auf zwei angrenzenden Plakaten je zwei gegensätzliche Meinungen zueinander in Beziehung.

Die Headlines sind zugespitzt, pointiert und zielen auf den Nerv aktueller gesellschaftlicher Debatten. Als solche stehen sie erst einmal für sich und legen den Finger dorthin, wo der Puls der Zeit bei Schweizer:innen zum Herzrasen wird. «Wir wollen keine fremden Gerichte.», «Mehr erneuerbare Energie für schönere Aussichten.» sind Sätze, die so auch am Stammtisch, beim Familienessen oder im Nationalrat zu hören sein könnten.
Auf sie folgen unmittelbar die Gegenpositionen auf den Plakaten direkt daneben. So entsteht im öffentlichen Raum ein Dialog, der gegensätzliche Meinungen zu Wort kommen lässt, provoziert, und gleichzeitig zum Nachdenken anregt. Denn nur wer sich einen Überblick über die Landschaft an unterschiedlichen Positionen verschafft, versteht hitzige Debatten wirklich – ein Anspruch, der zum Claim der Kampagne formuliert wird: Sonntags verstehen wir hitzige Debatten.

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Während die Headlines Meinungen aufgreifen, die so nicht von der SonntagsZeitung selbst vertreten werden, trägt die visuelle Umsetzung unverkennbar die Züge der etablierten Bildwelt der Traditionsmarke: die Headlines stehen auf dem typischen blauen Hintergrund und werden von reduzierten Sprechblasen eingerahmt. Das verdeutlicht einerseits die Wirkung der Headlines als ausgesprochene Gedanken und entwickelt gleichzeitig den bisherigen Stil der SonntagsZeitungs-Sprechblasen weiter.

Zu sehen sind die Plakate OOH und DOOH in der Deutschschweiz ab dem 17. März. Zusätzlich werden die Headlines mit Meinungen zur Schweizer Energieversorgung strategisch in Berggebieten eingesetzt. Ab Kalenderwoche 14 bringt die Kampagne in Form von Online-Bannern aktuelle Streitgespräche auf digitale Plattformen.

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